Friedhof Fiskusstr.

Adresse

Friedhof Fiskusstr.
Fiskusstr. 147
47167 Duisburg

Büro:
Tel.: (0203) 570 707 56
Fax: (0203) 86 09 344
Herr Scholz     
Mobil: (0173) 726 7008

Öffnungszeiten:

Der Friedhof Fiskusstraße ist durchgehend geöffnet.

Grabarten

  • Kolumbarium
  • Reihengrabstätte bis 5 Jahre
  • Reihengrabstätte ab 5 Jahre
  • Sargrasen-Reihengrabstätte
  • Sargrasenwahlgrabstätte
  • Moslemisches Feld
  • Wahlgrabstätte engliegend
  • Wahlgrabstätte getrenntliegend
  • Urnenreihengrabstätte
  • Urnenrasenreihengrabstätte
  • Urnenwahlgrabstätte 1 m²
  • Baumwahlgrabstätte für Urnen
  • Anonyme Urnenreihengrabstätte

Kolumbarium

Auf dem Friedhof Fiskustr. in Duisburg-Neumühl bieten wir auch die Bestattung im Kolumbarium an.

Kolumbarium (auch Columbarium) war ursprünglich die Bezeichnung für einen Taubenschlag. Römische Grabkammern wurden wegen ihrer Ähnlichkeit  der reihenweise übereinander angebrachten Nischen, in denen die Urnen bestattet waren, so benannt.

Mit der Errichtung des Kolumbariums kommen die Wirtschaftsbetriebe Duisburg dem Wunsch der Bürgerinnen und Bürger nach einer weiteren individuellen pflegefreien Bestattungsart entgegen. 96 Urnen können in dem Kolumbarium beigesetzt werden, jeweils zwei Urnen pro Nische. Die Grabplatten, mit denen die Nischen verschlossen werden, können mit den persönlichen Daten der Verstorbenen individuell versehen werden.

Das Umfeld des Kolumbariums wird von den Wirtschaftsbetrieben Duisburg gepflegt und regelmäßig in den Sommermonaten mit Blumen bepflanzt. Die neu angelegte Grabstätte bietet den Hinterbliebenen die Möglichkeit in einer stilvollen Atmosphäre von ihren Angehörigen Abschied zu nehmen.

Im Kolumbarium können pro Kammer zwei Urnen beigesetzt werden. Die Lage der Kammer kann von den Hinterbliebenen ausgesucht und das Nutzungsrecht kann für die Dauer von 20 bis 60 Jahren erworben werden. Das Nutzungsrecht kann jederzeit auf die maximale Dauer von 60 Jahren verlängert werden.

Anlässlich einer Beisetzung ist das Nutzungsrecht auf mindestens 20 Jahre zu verlängern, um die vorgeschriebene 20-jährige Ruhefrist des Verstorbenen einhalten zu können.

Geschichte

Da eine Geländeerweiterung auf dem Nordfriedhof zu Beginn der 30er Jahre nicht möglich schien und für den geschlossenen Südfriedhof eine Ersatzfläche gefunden werden musste, beschloss die Hamborner Stadtverwaltung, eine weitere kommunale Begräbnisstätte anzulegen. Als dafür geeignetes Gelände hatte die Stadt von der Zeche Neumühl eine Fläche an der Fiskusstraße erworben.
Nach der Einfriedung und Einteilung in Beerdigungsfelder zwischen 1935 und 1936 verzögerte sich jedoch die weitere Herrichtung der Friedhofsanlage, so dass erst 1941 die ersten Belegungen vorgenommen werden konnten. In den Jahren 1948/49 wurde eine provisorische Leichenhalle errichtet, die erst 1952 durch ein neues Gebäude ersetzt wurde. Mit dem schon bald danach aus Kapazitätsgründen notwendig gewordenen Neubau einer größeren Friedhofskapelle wurde 1973 begonnen. Mitte der 90er Jahre wurde für den nördlichen Bestattungsbereich auf dem Friedhof Fiskusstraße ein muslimisches Begräbnisfeld angelegt.