Erweiterungsneubau der Abteigrundschule in Duisburg-Hamborn feierlich eröffnet
Mit einem Pressetermin am heutigen Donnerstag haben die Schulbaugesellschaft Duisburg (SD) und die Wirtschaftsbetriebe Duisburg (WBD) gemeinsam mit der Stadt Duisburg den neuen Erweiterungsbau der Katholischen Grundschule Abteigrundschule in Duisburg-Alt-Hamborn offiziell eröffnet. In dem dreigeschossigen Neubau an der Jägerstraße 23A lernen seit Januar rund 400 Schülerinnen und Schüler in modernen, barrierefreien Räumen. Der Erweiterungsbau wurde zwischen Juli 2024 und Dezember 2025 realisiert und kostete rund 24,5 Millionen Euro. Er markiert ein wichtiges Etappenziel in der umfassenden Modernisierung des Schulstandortes.
Die Abteigrundschule ist ein Ort gelebter Vielfalt: Rund 400 Kinder aus vielen Nationen und mit unterschiedlichen Religionen lernen hier in aktuell 15 Klassen, begleitet von einem engagierten multiprofessionellen Team. Als offene Ganztagsschule betreut die Einrichtung derzeit rund 100 Kinder im OGS-Angebot. Oberbürgermeister Sören Link betonte die besondere Bedeutung der Investition für Hamborn und die Bildungslandschaft: „Gute Schulbildung braucht engagierte Menschen, aber auch Räume, die ihnen die besten Bedingungen bieten. Mit diesem Erweiterungsbau schaffen wir die Basis für modernes Lernen, verlässliche Betreuung und Chancengerechtigkeit in Hamborn. Er ist ein sichtbares Zeichen dafür, dass Duisburg seine Schulen zukunftsfähig macht.“
Der Erweiterungsbau ergänzt den historischen Schulstandort aus dem späten 19. Jahrhundert städtebaulich zu einem geschlossenen Ensemble. Der neue L-förmige Bau rahmt den Schulhof als geschützte grüne Mitte ein und schirmt ihn gegenüber der nahegelegenen A59 und den umliegenden Straßen ab. Im Erdgeschoss befinden sich die neue Mensa mit Küche sowie Nebenräume, darüber Klassenräume, Differenzierungsräume und Fachräume für Kunst und Musik. Auch Teile der Offenen Ganztagsschule (OGS) sind im Neubau untergebracht. Die Planung stammt vom Dortmunder Architekturbüro bertbielefeld&partner. Bauherrin des Projekts ist die Schulbaugesellschaft Duisburg.
Thomas Patermann, Sprecher des Vorstandes der Wirtschaftsbetriebe Duisburg und Geschäftsführer der Schulbaugesellschaft Duisburg, hob den praktischen Nutzen des Neubaus hervor: „Schulbau ist dann gut, wenn er im Alltag funktioniert – für Kinder, Lehrkräfte und Betreuung. Der Erweiterungsbau schafft Strukturen, die Abläufe erleichtern und Aufenthaltsqualität bieten. Gleichzeitig legen wir Wert darauf, dass Gebäude wirtschaftlich betrieben und langfristig instandgehalten werden können.“
Der Neubau wurde als Holzhybridkonstruktion errichtet. Die Wärmeversorgung erfolgt über einen Eisspeicher, ergänzt durch eine Photovoltaikanlage. Gebäude und Außenanlagen sind barrierefrei erschlossen; neue Zugänge, Wegeführungen und zusätzliche Fahrradstellplätze verbessern Erreichbarkeit und Sicherheit.
Mit der Fertigstellung des Erweiterungsbaus ist ein wichtiges Zwischenziel erreicht. Bereits im Januar ist die gesamte Schule aus dem Bestandsgebäude in den Neubau umgezogen. Seit Januar 2026 läuft nun die umfassende Sanierung des historischen Bestandsgebäudes, die bis September 2027 abgeschlossen sein soll. Die Investitionskosten belaufen sich auf rund 17 Millionen Euro. Geplant sind unter anderem die Erneuerung der Innenräume, der technischen Gebäudeausstattung sowie eine neue Fassade.
Robin Eckardt, Geschäftsführer der Schulbaugesellschaft Duisburg, betonte den Blick auf das Gesamtprojekt: „Der Erweiterungsbau ist ein großer Schritt. Sein voller Nutzen entfaltet sich aber erst, wenn auch der Bestand saniert ist und alle Gebäude als modernes Gesamtensemble funktionieren – mit klaren Wegen, guten Lernbedingungen und einem Schulhof als geschützter grüner Mitte.“
Parallel werden auch die Außenanlagen weiterentwickelt: Ein erster Bereich des Schulhofs ist bereits fertiggestellt, der zweite folgt mit dem Abschluss des zweiten Bauabschnitts. Mit Abschluss der Sanierung profitiert die Abteigrundschule vollständig von mehr Platz, einem zeitgemäßen Raumkonzept und einem zukunftsfähigen Schulstandort.
Die kommissarische Schulleiterin Katrin Elstermann sieht im Erweiterungsbau bereits heute einen deutlichen Gewinn für den Schulalltag. Die großzügigen Flure und die klare Gebäudestruktur schaffen mehr Ruhe, Übersicht und Platz für Begegnung – und machen Lust auf den nächsten Schritt der Modernisierung.
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