Kfz-Mechatroniker/-in (m/w/d) Fachrichtung Nutzfahrzeugtechnik

Schrauben an großen Fahrzeugen und Beseitigung von Störungen!

Unser Auszubildender Marius im Interview über die Ausbildung als Kfz-Mechatronikerin/Kfz-Mechatroniker (m/w/d) Fachrichtung Nutzfahrzeugtechniker

Warum hast du dich für eine Ausbildung als Kraftfahrzeugmechatronikerin/Kraftfahrzeugmechatroniker (m/w/d) Fachrichtung Nutzfahrzeugtechnik entschieden?

"Auf den Ausbildungsberuf zum Kraftfahrzeugmechatronikerin/Kraftfahrzeugmechatroniker (m/w/d) Fachrichtung Nutzfahrzeugtechnik bin ich durch meinen Vater aufmerksam geworden, der ebenfalls bei den Wirtschaftsbetrieben Duisburg arbeitet. Mein erstes Schulpraktikum habe ich dann direkt bei den Wirtschaftsbetrieben Duisburg absolviert. Die Aufgaben und das Unternehmen haben mir so gut gefallen, dass ich auch mein zweites Praktikum bei den Wirtschaftsbetrieben Duisburg in einer der betriebsinternen Werkstätten gemacht habe.

Kurz vor meinem Schulabschluss habe ich mich dann bei den Wirtschaftsbetrieben Duisburg beworben, habe eine Eingangsbestätigung erhalten, bin zum Einstellungstest eingeladen worden und dann ging es auch schon zum Vorstellungsgespräch. Die Zusage habe ich etwas später bekommen."

Was sind typische Aufgaben als Kraftfahrzeugmechatronikerin/Kraftfahrzeugmechatroniker (m/w/d) Fachrichtung Nutzfahrzeugtechnik?

"Bislang wurde ich in zwei Werkstätten der Wirtschaftsbetriebe Duisburg jeweils in der Frühschicht von 06.00 bis 14.00 Uhr eingesetzt. Das bedeutet, dass ich früh aufstehen muss, aber auch, dass ich früh Feierabend machen kann. Zusammen mit den Gesellen bin ich für Wartungsarbeiten, Reparaturarbeiten an Nutzfahrzeugen wie Kehrmaschinen, Müllfahrzeuge und Containerfahrzeuge zuständig. Im weitesten Sinne bin ich also mit dafür verantwortlich, dass meine Kolleginnen und Kollegen aus dem Bereich Straßenreinigung weiterhin die Duisburger Straßen kehren können und die Kolleginnen und Kollegen den Abfall der Duisburger Bürgerinnen und Bürger abholen können.

Manchmal kümmere ich mich aber auch einfach um Routineaufgaben in der Werkstatt wie Reinigungsarbeiten oder Werkzeuge aufräumen. Das gehört zum Beruf dazu! Meine Aufgaben kann ich weitestgehend selbständig ausführen. Ich fühle mich mit meinen Aufgaben aber nie alleine gelassen, sondern die Gesellen und Meister sind immer ansprechbar, unterstützen mich und geben Hilfestellungen. Wenn mal was schiefläuft, dann schaut man zusammen, wie man die Herausforderung gemeinsam meistert."

Haben sich deine Erwartungen bezüglich der Ausbildung erfüllt?

"Durch meine zwei Praktika in den Werkstätten bei den Wirtschaftsbetrieben Duisburg hatte ich eine ganz genaue Vorstellung davon, was mich in der Ausbildung erwarten wird und so ist es nun auch gekommen.

Ich bin für Wartungsarbeiten und Reparaturarbeiten im Bereich Nutzfahrzeuge zuständig, genau in diesem Bereich wollte ich arbeiten und jetzt kann ich das bei den Wirtschaftsbetrieben Duisburg, einem kommunalen Unternehmen mit über 1.650 Kolleginnen und Kollegen."

Welche Aufgaben machen dir besonders viel/wenig Spaß?

"Am liebsten übernehme ich Reparaturarbeiten an Fahrwerksteilen oder Schweißarbeiten. Weniger gerne kümmere ich mich um die Routineaufgaben in der Werkstatt, aber die muss jeder von uns mal übernehmen, ohne geht es einfach nicht."

Wie ist die Betreuung der Auszubildenden bei uns im Unternehmen?

"Grundsätzlich haben die Gesellen und Meister Vertrauen zu uns Auszubildenden und übertragen uns Arbeiten, die wir dann eigenverantwortlich ausführen. Es gibt aber auch immer wieder Aufgaben, da gibt es ganz genaue Anweisungen, damit nichts schiefgeht, gerade wenn sie sicherheitsrelevant sind.

Der Kontakt zur Ausbildungsleitung findet regelmäßig statt. Die Kolleginnen und Kollegen schauen in regelmäßigen Abständen an meinen Einsatzsorten vorbei und erkundigen sich bei mir über den Fortschritt der Ausbildung."

Was gefällt dir an unserem Unternehmen? Was nicht?

"An den Wirtschaftsbetrieben als Ausbildungsbetrieb gefällt mir, dass man hier wirklich was lernt und sich auch darum gekümmert wird, dass ich prüfungsrelevante Inhalte lerne. Die Ausbilder und die Ausbildungsleitung kümmern sich darum, dass ich die Abschlussprüfung bestehe.

Grundsätzlich hervorzuheben ist auch die Vergütung. Im Vergleich zu meinen Kolleginnen und Kollegen in der Berufsschule, die eine Ausbildung zum Kraftfahrzeugmechatronikerin/Kraftfahrzeugmechatroniker (m/w/d) Fachrichtung Nutzfahrzeugtechnik machen, zahlen die Wirtschaftsbetriebe Duisburg deutlich besser. Dies liegt daran, dass sich die Ausbildungsvergütung bei den Wirtschaftsbetrieben Duisburg am Tarifvertrag TVAöD orientiert.

Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg zahlen sogar eine Sonderzahlung für das Bestehen der Abschlussprüfung. Wenn das nicht mal ein Anreiz ist, die Prüfung zu bestehen!

Wenn ich mir noch was wünschen dürfte bei den Wirtschaftsbetrieben Duisburg, dann wären es mehr Duschen: Innerhalb der Arbeitszeit haben wir gegen Ende der Schicht noch 15 Minuten Zeit, um uns zu duschen. Dann wollen natürlich alle gleichzeitig duschen gehen, dafür könnten wir ein paar mehr Duschen gebrauchen."

Welche Tipps hast du für alle auf Lager, die sich auch für eine Ausbildung bei uns interessieren?

"Der Einstellungstest im Rahmen des Bewerbungsprozesses fand ich schon anspruchsvoll. Alle, die sich für eine Ausbildung bei den Wirtschaftsbetrieben Duisburg interessieren, sollten sich auf diesen ein bisschen vorbereiten. Für jeden Ausbildungsberuf gibt es spezielle Tests. Für den Einstellungstest für die Ausbildung zum Kraftfahrzeugmechatronikerin/Kraftfahrzeugmechatroniker (m/w/d) Fachrichtung Nutzfahrzeugtechnik empfehle ich, sich nochmal die grundlegenden Formeln in Mathematik und Physik anzugucken. Auf sorgfältige Rechtschreibung sollte man nicht nur in der Bewerbung achten, sondern diese wird auch beim Einstellungstest abgefragt. Auch ein bisschen Allgemeinwissen solltet ihr euch draufschaffen. Aber keine Angst, ich habe den Einstellungstest auch bestanden!

Grundsätzlich gilt: Ihr solltet schon die nötige Disziplin mitbringen, aber das ist wahrscheinlich in jedem Ausbildungsberuf und in jedem Ausbildungsbetrieb so. Man muss es schon wollen!"