Pressemeldungen Dezember 2016

29.12.2016 Wirtschaftsbetriebe Duisburg holen Weihnachtsbäume ab

In diesem Jahr sammeln die Wirtschaftsbetriebe Duisburg in der Zeit vom 02.01. bis 14.01.2017 die Weihnachtsbäume ein. Zwei feste Abholtermine gibt es für jeden Stadtteil.

Da die Bäume kompostiert werden, sollten sie ungeschmückt an den Straßenrand zur Abholung bereitgestellt werden. Zusätzlich sollte darauf geachtet werden, dass sie so bereitgestellt werden, dass von den Bäumen keine Verkehrsgefährdung bzw. -behinderung ausgeht. Es besteht natürlich auch die Möglichkeit, seinen Baum kostenlos an einen der vier Recyclinghöfe anzuliefern.

Fragen beantworten Ihnen die MitarbeiterInnen am Infotelefon unter (0203) 283 - 3000. Alle Termine sind jetzt auch in der App ‘WBD Abfall‘ und im Online-Abfallkalender abrufbar. Zusätzlich stehen die Termine im aktuellen Abfallkalender oder im Internet unter www.wb-duisburg.de.

 

28.12.2016 Mit unerwünschten Weihnachtsgeschenken Freude bereiten

Ein Bummel über die Königstraße beweist es: Die Läden sind voll mit Duisburgern, die Gutscheine einlösen und Weihnachtsgeschenke umtauschen.

Für all jene, die sich nicht getraut haben, nach dem Kassenbon zu fragen, bieten die Wirtschaftsbetriebe Duisburg eine komfortable Lösung an: Unter www.rohstoffretter.info können unliebsame Geschenke verschenkt oder getauscht werden. Natürlich kann man auch versuchen, über den Second-Hand-Markt noch einen kleinen Obolus für das Inserat zu bekommen.

Der Rohstoffretter bietet außerdem einen Reparatur- und Verleihführer und einen Flohmarktfinder – so erleichtert er die Übersicht im Einsatz gegen das Wegwerfen.

Der Rohstoffretter ist natürlich auch über die Internetseite der Wirtschaftsbetriebe unter www.wirtschaftsbetriebe-duisburg.de erreichbar.

19.12.2016 Duisburger zufrieden mit ihren Recyclinghöfen

Im Herbst 2016 führten die Wirtschaftsbetriebe Duisburg eine Zufriedenheitsumfrage bei insgesamt 2.048 Kundinnen und Kunden der vier städtischen Recyclinghöfe durch. Dabei kam es zu folgenden Ergebnissen:

Alle vier Duisburger Recyclinghöfe sind sehr bekannt und werden häufig genutzt. Insgesamt 44,7 % der Befragten bringen bis zu zehnmal im Jahr ihre Abfälle hier her. Diesem großen Anteil der ge­legentlichen Kunden der Höfe stehen 37,6 % ge­gen­­über, die bis zu 30-mal im Jahr sowie 17,5 %, die sogar mehr als 30-mal im Jahr ihre Ab­fäl­le auf den Recyclinghöfen entsorgen.

Be­son­ders häufig wur­­den im September 2016 Grünabfälle (75,8 %) entsorgt. Sperrmüll (19,8 %), Papier/Pappe (13,6 %) und Rest- bzw. Haus­­müll (13,9 %) folgen sowie Elektronikschrott (12,1 %).

Die Kundinnen und Kunden wurden auch nach ihrer Beurteilung der Höhe des Entgeltes für bestimmte Abfallarten be­fragt. Ein großer Teil der Befragten hält das zu ent­rich­tende Ent­gelt für Rest-/Hausmüll (40,2 %), Bau­­schutt (33,7 %), Bauholz (29,2 %) und für Altöl (23,2 %) für „angemessen“. Als zu hoch taxieren 9,9 % der befragten Kundinnen und Kunden das Entgelt für Bauschutt und 8,8 % das Entgelt für Restmüll.

Ein schönes Lob: 78,9 % aller Befragten haben den Eindruck, dass die Mitarbeiter auf den Recyclinghöfen in fachlicher Hinsicht „sehr gut“ bzw. „gut“ ausgebildet sind.

Verbesserungswünsche haben die Kunden natürlich auch. Sie würden sich insbesondere in Hochfeld, Huckingen und Rheinhausen ein besseres Platzangebot wünschen. Zusätzlich hatten Kunden die Möglichkeit, freie Verbesserungspunkte anzugeben. Die Antworten waren sehr detailliert und zeigen, dass sich die Befragten sehr genau Gedanken darüber machen, wie die bestehenden Services weiter optimiert werden können. Die Ergebnisse werden in die zukünftige Planung rund um die Recyclinghöfe einfließen.

Besonders gut kommen die langen Öffnungszeiten an.

14.12.2016 Achtung: Telefonbetrüger kundschaften Bankdaten aus

Bitte seien Sie vorsichtig: Derzeit geben sich Trickbetrüger als Mitarbeiter der Wirtschaftsbetriebe Duisburg aus. Sie rufen Duisburger sowohl über den Festnetz- als auch den Mobilanschluss an und bitten um die Bankverbindung, damit Abfallgebühren zurückerstattet werden können. Betroffen sind sowohl Eigentümer als auch Mieter.

Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg rufen nicht an, um Kontodaten zu erfragen. Eigentümer oder Bevollmächtigte, deren Bankverbindungen unbekannt sind, wurden über den Gebührenbescheid gebeten, die Kontodaten schriftlich mitzuteilen.

08.12.2016 Wirtschaftsbetriebe Duisburg erhalten Auszeichnung im Rahmen der KlimaExpo.NRW

Die KlimaExpo.NRW  ist eine Initiative der Landesregierung NRW, die sich zum Ziel gesetzt hat, herausragende Projekte einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren und so den Klimaschutz als Fortschrittsmotor für Nordrhein-Westfalen voran zu treiben.

Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg und die Wohnungsgesellschaft Rheinwohnungsbau GmbH haben sich mit Ihrem Wohnobjekt Duisburg-Ungelsheim beworben und sind am 6. Dezember 2016 entsprechend ausgezeichnet worden.

In der Stadt Duisburg werden für die getrennte Erfassung von Abfällen und Wertstoffe zusätzlich zu den herkömmlichen Abfallbehältern (von 40 l bis 1.100 l-Behälter) Halbunterflur- und Vollunterflurbehälter eingesetzt. Dieses innovative Sammelsystem ist teilweise oder auch ganz in den Untergrund eingelassen, so dass nur ein Teil des Behälters (Halbunterflurbehälter) oder ausschließlich die Einwurfsäule (Vollunterflurbehälter) oberirdisch sichtbar ist.

Der Einsatz der ersten Halbunterflurbehälter begann im Jahr 2008 bei der Rheinwohnungsbau GmbH in Duisburg-Ungelsheim. Bei der Wohnungsgesellschaft Rheinwohnungsbau GmbH bestand der Wunsch, die herkömmlichen Abfallbehälter durch ein neues mieterfreundliches Abfallerfassungssystem speziell für Großwohnanlagen zu ersetzen. Zusätzlich sollte eine verursachergerechte Abrechnung möglich sein.

Nach der Zusammenarbeit mit mehreren Herstellern wurde der eingesetzte Halbunterflurbehälter, der sogenannte  Großwohnanlagen-Abfallbehälter mit Identifikations-System, kurz GABIS, entwickelt.

Dieser neue Abfallbehälter bietet für Mieterinnen und Mieter einer Großwohnanlage viele Vorteile. Der Halbunterflurbehälter hat ein höheres Fassungsvolumen als die gängigen Abfallbehälter in Großwohnanlagen. Er beinhaltet das Volumen von mind. zwei 1.100 l Behälter, benötigt aber weniger Stellfläche als diese. Der Behälter ist mit einem Identifikationssystem digitalisiert, so dass eine Fremdnutzung ausgeschlossen werden kann. Nur die Bewohner des Hauses können mit einem entsprechenden Chip die Einwurfklappe öffnen und ihren Müll entsorgen. So kann die Aufteilung der Abfallgebühr genau nach tatsächlichem Aufkommen ermittelt werden und ermöglicht eine verbrauchsabhängige Abrechnung.

Des Weiteren hat der Halbunterflurbehälter den Vorteil, da er zum Teil in den Untergrund eingelassen ist, dass die Einwurfklappen niedrig sind. So ist eine leichte Bedienung für Rollstuhlfahrer und Personen mit Gehhilfen gewährleistet. Dadurch hat der Behälter einen nahezu barrierefreien Zugang insbesondere für Senioren und Menschen mit Handicap aber auch Kinder können den Behälter einfach und leicht nutzen.

Die zwei Hauptgründe die die Klimarelevanz dieses Projektes begründen:

Die Stromversorgung für das elektronische Schleusensystem wird über Solarzellen gewährleistet. Dadurch wird die für den Betrieb der Schleusen benötigte Energie durch regenerative Energie zur Verfügung gestellt und sorgt damit für eine Einsparung fossiler Ressourcen.
Durch die Umstellung der regulären  Abfallbehälter auf Halbunterflurbehälter konnte CO2 eingespart werden. Dies wurde mit Hilfe der INFA GmbH bilanziert. Allein die Umstellung von der bisherigen Papierbündelsammlung auf die Altpapiersammlung über Halbunterflurbehälter lässt eine größere Menge getrennt erfasstes Papier (etwas 10 kg/E*a) erwarten. Durch dessen stoffliche Verwertung können im Vergleich zur Verbrennung mit dem Restabfall jährlich ca. 7 kg CO2-Äq. bezogen auf jeden an das System angeschlossenen Einwohner eingespart werden. Bezogen auf die Immobilien der Wohnungsgesellschaft Rheinwohnungsbau GmbH in Ungelsheim sind dies jährlich etwa 9.000 kg CO2-Äq.
Betrachtet man den Wertstofftstrom der Verpackungen und stoffgleichen Nichtverpackungen (Metalle und Kunststoffe), so ist in Ungelsheim durch die künftige Erfassung in Halbunterflurbehältern mit speziellen Klappengrößen ebenfalls eine etwas größere Menge und damit eine weitergehende CO2-Einsparung möglich.

Im gesamten Stadtgebiet sind mittlerweile 243 Halbunterflurcontainer und 58 Vollunterflurcontainer im Einsatz. Die Halbunterflurcontainer werden vor allem im Rahmen der haushaltsnahen Erfassung eingesetzt, etwa die Hälfte für die Sammlung von Restabfall, die Übrigen zur Erfassung von Wertstoffen wie Verpackungen/stoffgleiche Nichtverpackungen sowie Papier und Pappe. Die Halbunterflurcontainer ersetzen die sonst üblichen 1.100 l Müllgroßbehälter in Großwohnanlagen. Die Vollunterflurcontainer werden darüber hinaus auch zur Altglaserfassung an öffentlichen Standplätzen eingesetzt

07.12.2016 Wirtschaftsbetriebe Duisburg versenden ab dieser Woche die Abfallgebührenbescheide 2012

Wie bereits im November 2016 angekündigt, versenden die Wirtschaftsbetriebe Duisburg in Kürze die korrigierten Abfallgebührenbescheide 2012. Diese werden ab Anfang nächster Woche bei unseren Kunden eintreffen.

Jeder Eigentümer bzw. Bevollmächtigter erhält seinen individuellen Abfallgebührenbescheid mit den neu kalkulierten Gebühren des Jahres 2012.

Die wichtigsten Informationen können dem beigelegten Infoblatt entnommen werden. Die entsprechenden Details, wie z.B. die alte Abfallgebühr, die neue Gebühr 2012 sowie die Ausweisung des Differenzbetrages zwischen dem neuen und dem alten Gebührenbescheid sind dort zu finden.

Aus technischen Gründen finden Sie das Infoblatt nicht als Frontblatt, sondern als letzte Seite der kompletten Unterlagen.

Sollten Sie diesbezüglich Fragen haben, können Sie sich gerne an unser Kundenservicecenter unter der Rufnummer 

(0203) 283 - 5001 wenden.